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Chardonnay

Chardonnay Glas

Sie möchten einen passenden Chardonnay kaufen?

… aber stehen vor den selben Fragen wie Millionen andere auch? Welchen Chardonnay soll ich kaufen? Welcher Wein passt zu meinem Essen? Lieber süß oder trocken?
Wir geben hier kleine Anregungen und Informationen aus denen Sie evtl. genau die Informationen ziehen können um den richtigen Chardonnay, genau für Ihren Geschmack zu wählen.  Einige kleine Empfehlungen haben wir im Bericht verlinkt.

Die Rebsorte Chardonnay

Die Rebsorte Chardonnay
Die Rebsorte Chardonnay

Riesling, Chardonnay, Silvaner und Sauvignon blanc sind nur einige der beliebtesten weissen Rebsorten. Premiumweine aus diesen Sorten überzeugen durch ein ausgewogenes Größenverhältnis von Säure, Fruchtfülle und Alkoholgehalt. Die Vielzahl reicht von leichten, fruchtigen Weinen, die vor dem Essen oder zu leichten Mahlzeiten gereicht werden, bis hin zu restsüssen Weissweinen, die eine geeignete Ergänzung zum Nachtisch darstellen. Wenn Sie Weissweine erwerben möchten, haben Sie die Auswahl unter drei Varianten: trockenen Weinen, Dessertweinen und Schaumweinen.

Die Rebsorte Chardonnay gilt neben dem Riesling als eine der edelsten Weißweinsorten. Sie ist im Anbau recht anspruchlos, gedeiht auf den unterschiedlichsten Böden ebenso wie benötigt nicht allzuviel Sonne. Die Rebsorte Chardonnay wird aus diesem Grund auch als “Multitalent” bei den Weißweinen betitelt.

Ein Indikator auf ausgewählte Weißwein-Typen erleichtert es dem Feinschmecker, zur jeweiligen Gelegenheit die passende Auswahl zu treffen. Zurückhaltende Weißweine mit unaufdringlichen Aromen werden zartfruchtig genannt. Sie eignen sich perfekt zu leichten Speisen beziehungsweise als Sommerwein. Ohne dominant zu werden, sorgen diese Weißweine für eine feinwürzige Grundstimmung. Dabei entspringen die frischen Tropfen nicht nur aus Der Bundesrepublik, sondern können auch aus dem südfranzösischen Chardonnay beziehungsweise dem sizilianischen Grillo hervorgegangen sein.

Rebberge in Chardonnay
Rebberge in Chardonnay

In der Französischen Republik wird die Rebsorte Chardonnay vordergründig im erwähnten Burgund ebenso wie in den Gebieten Chablis sowie Champagne angepflanzt, findet sich dessen ungeachtet auch in einigen ähnlichen französischen Regionen. An ähnlichen Ländern der Erde sind überwiegend Kalifornien zu nennen, das in der Zwischenzeit flächenmäßig auch zum weltweit größten Weinanbaugebiet für die Rebsorte Chardonnay aufgerückt ist, ferner Italien ebenso wie Moldavien. Der Bundesrepublik spielt mit 1120 Hektar eine eher bescheidene Rolle im Gegensatz zu dem internationalen Gesamtgebiet von 411100 Hektar (Stand: 2011).

Trauben – Pinot Blanc
Trauben – Pinot Blanc

In Australien wird der Chardonnay sehr von Erfolg gekrönt und angebaut wurden 2010 ca. 27.773 ha. Die Rebsorte ist im Jahr 1832 von James Busby kultiviert worden. Das Hunter Valley, kultiviert obendrein Shiraz auch Chardonnay.

Argentinien hat im Jahr 2010 6473 ha Chardonnay, überwiegend im Gebiet Mendoza.

Wissenswertes zu Chardonnay

Kalifornien ist das zweitgrößte Anbaugebiet von Chardonnay. 40.846 ha Rebland sind mit dieser Rebsorte bepflanzt. Fast die Hälfte der kalifornischen Bestände ist in den Countys Sonoma, Napa sowie Monterey konzentriert. Obendrein Kalifornien spielen nach wie vor die Staaten Oregon wie auch Washington eine Rolle.

Die Chardonnay-Weine aus Washington bieten über ein gut ausgeprägtes Apfelaroma, das in der amerikanischen Literatur den Apfelsorten Golden Delicious, Fuji, Gala oder Jonathan vergleichbar ist.

Die neuseeländischen Chardonnays weisen mehr natürliche Säure auf als die Weine aus Australien. Anno 2011 lag die bestockte Weinanbaufläche bei kaum noch steigender Tendenz bei 3.938 ha.

In der Schweiz wird der Chardonnay in der Regel im Kanton Wallis, im Waadtland sowie im Tessin kultiviert. Die bestockte Rebfläche beträgt 358,8 Hektar (Stand 2015).

International waren 2010 ca. 200.000 ha Rebfläche mit Chardonnay bestockt. Damit liegt die Art in der Rangliste der meist angebauten Rebsorten auf Platz 5 (2010).

Betreffend der großen Ähnlichkeit mit der Sorte Pinot Blanc wurde einst in manchen Ländern bei der Flächenerfassung der Weingärten kein Unterschied unter Chardonnay und Pinot Blanc gemacht, sodass statistisches Zahlenmaterial bis in die 1980er Jahre unzuverlässig ist. In Italien beispielsweise wurden erst 1978 ernsthafte Erhebungen angefangen, um den Anteil von Chardonnay in den Weingärten zu bestimmen beziehungsweise vom Pinot Bianco zu trennen. Daher taucht der Chardonnay in italienischen Statistiken erst ab den frühen 1980er Jahren auf. In Österreich wurden beide Gattungen noch bis zur Weingartenerhebung 1999 in Summe erfasst. In Deutschland ist Chardonnay erst 1994 vom Bundessortenamt zum Anbau erlaubt.

Die Weißweinsorte Chardonnay ist weltweit eine sehr wichtige und verbreitete Sorte mit einem sehr hohen Qualitätspotenzial wie auch Bekanntheit. Das hat die Gattung nicht alleine den geschmacklichen Beschaffenheiten zu verdanken, sondern auch ihrer guten Anpassungsfähigkeit an einige Standortsgegebenheiten. Sie bringt auf unterschiedlichsten Standorten der Welt ansprechende Weinqualitäten.

Chardonnay – oder die Frage, was gibt es da alles?

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Was berichten weitere Kunden zum Chardonnay?

Chardonnay zählt für mich zu einem Sommerabend einfach dazu.

Zu welchen Speisen kann man einen Chardonnay denn reichen?

Wir trinken Chardonnay vielmals zu Fischgerichten, man kann ihn gleichwohl auch zu Kalbfleisch reichen.

Ich trinke zwar eher wenig Wein, nichtsdestotrotz von Chardonnay hab ich selbstverständlich schonmal gehört. Was mich angeht wusste nur nicht, dass er auch Weißburgunder genannt wird.

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Süßwein

Rot und Weiss Wein

Ob Dessertweine aus Italien, Österreich, Spanien oder einem anderen Land, ob Auslese-Wein, Eiswein beziehungsweise Sauternes-Wein, bei uns finden Sie garantiert Auslese-Wein und unzählige zusätzliche edle Tropfen ganz in Anlehnung an Ihrem Geschmack. Mit einem Riesling-Auslese-Wein verbringen Sie gesellige Stunden im Kreise von Familie sowie Freunden. Mit einer Trockenbeerenauslese krönen Sie ein festliches Mahl. Auf welchen Auslese-Wein beziehungsweise anderen Süßwein haben Sie gerade besonders Lust?
Wir haben mal ein paar vorzügliche Süßweine für Sie herausgesucht:

Wohlmuth gelber Muskateller

Der "Muskateller" ist eine der ältesten Kulturreben weshalb es eine große Anzahl an Variationen gibt. Die Rebe reift spät, deshalb fühlt sie sich vor allem in wärmeren Anbaugebieten sehr wohl. Ihren Namen verdankt sie dem intensiven Muskatbukett, welches sie verströmt. Der gelbe Muskateller von der Familie Wohlmuth ist ein fruchtiger Tropfen mit Tiefgang - florale Nuancen, werden von feiner Grapefruit und süßen Honignoten begleitet. Frisch und saftig eignet er sich hervorragend als Aperitif.

Mehr Informationen zum Wohlmuth gelber Muskateller und Bestellmöglichkeit

Château Haut-Bergeron

Ein breiter, reicher und edelsüßer Geschmack mit Tiefe und Länge, so kann dieser köstliche Dessertwein am besten beschrieben werden. Die Trauben stammen von einer besonderen Reblage innerhalb der Appellation Sauternes. Die Reben stehen auf einer kleinen Insel der Crion, deren kaltes Quellwasser in das wärmere Wasser der Garonne fließt. Im Herbst bildet sich dabei ein Nebel, der den Edelfäule-Pilz Botrytis Cinerea fördert. Der Botrytis ist für die Erhöhung des Zuckergehalts in den Trauben verantwortlich. Dieser Vorgang macht diesen Wein besonders edel. Ein Tropfen, so schön wie flüssiges, süßes Gold.

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2007 Castello Di Pomino Vinsanto

Der bernsteinfarbene Dessertwein Pomino Vinsanto der Weinberge des Castello di Pomino ist eine halbsüße Spezialität der Toskana mit großem Aromenspektrum welches von Rosinen, Honig, Dörrobst wie Feige und Pflaume bis hin zu würzigen Vanille- und Kaffeenoten reicht. Am Gaumen gesellt sich zu einer weichen, aber lebhaften Frucht ein Potpourri von gerösteten Mandeln, Haselnüssen und Trockenfrüchten.

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Allgemeine Infos

Dessertwein beziehungsweise auch Süßwein ist ein Sammelbegriff, der vollmundige Weine mit starker Süße bezeichnet. Althergebracht werden solche Weine in einigen Ländern und Weinregionen oft am Ende einer Mahlzeit mit dem Nachtisch beziehungsweise zum Käse gereicht. Die Begriffe „Dessertwein“ und „Süßwein“ werden in Alltagsdeutsch oft als synonym gebraucht, sind trotzdem weder im europäischen noch im deutschen Weinrecht definiert. Als Dessertweine werden ebenso wie mit Alkohol angereicherte („aufgespritete“) Weine (Likörweine) als auch Weine bezeichnet, deren starke Süße durch Konzentration des in den Weintrauben natürlich beinhaltenden Mostzuckers gebildet wurde. Kennzeichnend für alle Dessertweine ist die existierende starke Restsüße. Diese entsteht dadurch, dass entweder die Weinhefe durch den beachtlichen Alkohol- bzw. Mostzuckergehalt abstirbt oder die Gärung durch den Winzer gestoppt wird, ehe aller vorhandener Zucker zu Alkohol vergoren ist.

Dessertwein

Als Dessertwein betitelt man Rotwein oder Weißwein mit einer enormen Restsüße, der deshalb meist als süßer Wein zum Nachtisch gereicht wird. Dessertwein kann aber logischerweise ebenfalls als Aperitif genossen werden. Für den typischen Dessertwein, wie etwa edelsüße Weine wie Beerenauslese beziehungsweise Trockenbeerenauslese, werden vollreife Trauben benutzt, die mehrheitlich von Edelfäule befallen sind. Für andere Dessertweine werden getrocknete Beeren (Strohwein) oder, wie für den Eiswein, auch gefrorene Beeren benutzt. Alle jene Trauben weisen ein besonders hohes Mostgewicht auf, verfügen also über sehr viel eigenen Zucker.

Die überwiegenden Zahl der Dessertweine weisen einen sehr niedrigen Alkoholgehalt auf, wodurch eine noch höhere Restsüße zustande kommt. Der süße, vollmundige Geschmack des Dessertweins ergibt sich dadurch, dass die Wein-Hefe im Rotwein oder Weißwein durch den hohen Alkoholgehalt abstirbt, bevor der ganze existierende Zucker zu Alkohol vergoren ist. Bei der Dessertwein-Herstellung wird dem gärenden Rotwein oder Weißwein manchmal auch künstlich Alkohol hinzugeführt, um diesen Effekt zu erzielen. Es gibt auch Dessertweine mit erhöhtem Alkoholgehalt, wie der Vin Santo beziehungsweise der Portwein. Dieser wird allerdings für gewöhnlich durch die Zugabe von Alkohol erreicht. Bekannte Dessertwein-Sorten sind etwa Muskateller, Caluso Passito, Tokajer, Málaga, Samoswein oder Vin Santo.

In Deutschland werden größtenteils sogenannte edelsüße Weine als Dessertwein bezeichnet, die durch das hohe Mostgewicht der Trauben oder Edelfäule zu erstklassigen süßen Spitzenweinen wie zum Beispiel Beerenauslese, Trockenbeerenauslese oder Eiswein verarbeitet werden.

Bei unseren Partnern finden Sie auch erstklassigen Dessertwein zum Kaufen, ganz einfach online. Jene werden anschließend direkt vom Winzer zu den Nutzern geliefert. Die begehrtesten Rebsorten, die von Deutschen Winzern für edelsüße Spitzenweine verwendet werden, sind Riesling sowie Scheurebe. Besten Dessertwein kaufen können Sie jetzt hier bei: Stöbern Sie im Sortiment und erleben Sie, wie exquisit Deutscher Dessertwein schmecken kann!


Der Weinversand

Süßwein

Als Süßwein betitelt man Stillweine mit einem Restzuckergehalt von wenigstens 45 g/l. Bei Perlweinen ist die Mindestmenge 50 g/l. Um diese Menge an Restzucker zu erreichen, bedürfen die Weinreben ideale Bedingungen mit viel Sonnenschein. Die Mittelmeerländer sind aufgrund dessen ideal geeignet, weshalb auch der Ursprung der Süßweine in diesen liegt. Zu den ältesten ihrer Art gehören der Passum sowie Commandaria, welche bereits zu Zeiten des Römischen Reiches produziert wurden. In diesen Tagen zählen eine Menge weitere Länder wie Griechenland, Spanien, Frankreich beziehungsweise Portugal zu den Hauptproduzenten. Selbstverständlich auch in Deutschland können Süßweine produziert werden. Der Grünlack Riesling Spätlese fruchtsüß von Schloss Johannisberg wurde von Stuart Pigott als bester Süßwein des Jahres 2014 ausgezeichnet.

In Deutschland kommt der Restzucker dennoch oftmals durch den beabsichtigten Befall der Trauben durch Edelfäule beziehungsweise spezielle Verfahren zur Trocknung der Beeren zustande. Eine weitere Methode ist die nachträgliche Süßung mit Traubenmost, die allerdings bloß unter bestimmten Bedingungen gestattet ist.

Süße

Neben der Säure, dem Alkohol und den Tanninen gehört die Süße zu den wichtigsten Bestandteilen, die jedem Wein seinen Geschmack geben. Das richtige Zusammenspiel aus diesen 4 gibt dem Wein einen runden sowie harmonischen Gaumen. Die Süße ist selbstverständlich bedingt durch den Restzuckergehalt im Wein, der entsprechend Rebsorte, Anbaugebiet und Art des Ausbaus variiert. Ein süß beziehungsweise lieblich ausgebauter Wein muss einen Restzuckergehalt von mindestens 45g pro Liter haben.

Allgemein gilt die Regel, je reifer die Trauben sind, desto höher ist ihr Zuckergehalt und der bestimmt im Endeffekt auch das sogenannte Mostgewicht der Trauben. Lässt man Trauben bis über die Vollreife hinaus am Rebstock oder lässt man sie trocknen erhöht sich demzufolge der Zuckergehalt, da den Beeren Wasser entzogen wird. Neben der naturbelassenen Süße aus den Trauben kann einem Guter Tropfen auch vor beziehungsweise während der Gärung Zucker oder Alkohol beigefügt werden. Diesen Vorgang bezeichnet man als Aufspriten beziehungsweise Aufzuckern, wodurch die Restsüße im fertigen Produkt erhöht wird. Die Süße in Weinen besteht größtenteils aus Fructose und Glucose.

Süßung

Als Süßung beziehungsweise auch Süßreserve betitelt man die Beigabe von exclusiven Traubenmost nach der Gärung des Weines zur Steigerung des Restzuckergehaltes. Dieser wird speziell für die Nachsüßung von Wein haltbar und lagerfähig gemacht. Der Traubenmost kann dazu in seiner Reinform beziehungsweise als Konzentrat vorliegen. Es kann auch eine Mischung der diversen Konzentrationsgrade erfolgen, alles in allem darf der Alkoholgehalt des Weines aber durch die Beigabe um nicht mehr als 4% vol. ansteigen. Die Süßung darf auch nicht mit dem Anreichern von Traubenmost vor der Gärung (zur Steigerung des nachfolgenden Alkoholgehaltes) verwechselt werden. Eine Süßung ist darüber hinaus nur unter gesetzlich bestimmten Regelungen sowie nach der Zulassung durch die zuständige Behörde gestattet.

Grundverfahren sowie Herstellungsmethoden

Zur Herstellung von Dessertweinen kommen zwei Grundverfahren zum Einsatz, die wiederum vielfältig variiert werden können. Daraus ergeben sich verschiedenartige, oft lokal spezifische Herstellungsmethoden mit verschiedenen Stilistiken sowie Süßegraden:

1. Konzentration des in den Weintrauben vorhandenen Zuckers

- Eintrocknen der Trauben am Weinstock mit Hilfe Edelfäule. Beispiele: Deutsche und österreichische Auslesen, Beerenauslesen, Trockenbeerenauslesen sowie Ausbruch (Österreich), Tokajer (Ungarn) oder Sauternes (Frankreich).
- Gefrieren der Trauben am Stock, Beispiel: Eiswein.
- Trocknung der geernteten Trauben auf Schilfmatten (Schilfwein), Strohmatten (Strohwein), Drahtgittern beziehungsweise Holzgestellen. In Frankreich wird dieses Verfahren Vin de Paille genannt, in Italien Passito oder auch Ripasso. Es sorgt für ein hohes Mostgewicht, also einen hohen Zuckergehalt des Mostes (Oechslegrad). Beispiele hierfür sind Vin Santo beziehungsweise Reciotos.
- Konzentration der geernteten Trauben mittels Kryoextraktion; eine Art Eiswein-Verfahrenssimulation mittels technischer Frosterzeugung in der Kühlkammer. Wird jahrgangsbedingt teilweise in Frankreich angewendet, z.B. bei der Herstellung von Sauternes. In Deutschland sowie Österreich ist diese Methode weinrechtlich nicht zugelassen.

2. Likörwein (gespriteter Süßwein)

Die Gärung des äußerst zuckerreichen Mostes wird künstlich gestoppt, indem 96 %iger Alkohol oder eingedickter, aufgespriteter Most zugefügtt wird. Demzufolge werden die Hefen abgetötet und es kann keinerlei weitere Umwandlung von Zucker in Alkohol erfolgen.

Beispiele: Portwein, Rivesaltes, Banyuls, Muscat de Beaumes-de-Venise, Madeira, Marsala, Málaga, Sherry.

Bezeichnungen

Bekannte als Dessertweine bzw. Süßweine gehandelte Produkte werden mit unterschiedlichen Bezeichnungen deklariert.

Deutschland
Weine durch natürliche Konzentration: Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese, Eiswein.
Österreich
Weine durch natürliche Konzentration: Ausbruch, Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese, Eiswein, Strohwein
Italien
Weine durch natürliche Konzentration: Vin Santo sowie Recioto wie (Recioto di Gambellara, Recioto di Soave und Recioto della Valpolicella).

Wein, durch Aufspritung: Marsala.
Ungarn
Wein durch natürliche Konzentration: Tokajer. [1]
Frankreich
Weine durch natürliche Konzentration:
Elsass: Vendanges tardives beziehungsweise Sélection des grains nobles (kommt dem deutschen Geschmacksmuster einer Beerenauslese nahe);

Bordeaux: Sauternes und Barsac.

Jura: Vin de Paille.

Jurançon: Vendanges tardives.

Likörweine (gespritete Süßweine) werden in Frankreich weinrechtlich als Vin Doux Naturel deklariert, Beispiele sind: Rivesaltes, Banyuls, Maury, Muscat de Beaumes-de-Venise, Muscat de Frontignan oder Muscat de Rivesaltes.

Spanien
Wein durch Aufspritung, Beispiel: Sherry. Teilweise Aufspritung: Málaga.
Portugal
Weine durch Aufspritung: Portwein, Madeira, Moscatel de Setubal, Moscatel de Duoro

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Weißwein

weisswein

Dass man Wein einfach aus weißen Weintrauben macht, und Tropfen eben aus roten Weintrauben, ist eine naheliegende Annahme aber trotzdem nicht ganz richtig. Denn auf der einen Seite macht man Rotwein gegen des gebräuchlichen Sprachgebrauchs nicht aus roten Weintrauben, sondern aus blauen. Tatsächlich haben fast alle Rebsorten, die für die Bereitung von Guter Tropfen verwendet werden, eine mehr oder minder dunkelblaue Richtung. Zwar gibt es durchaus auch rotschalige Weintrauben, zu diesen zählen zum Beispiel Grauburgunder oder Roter Traminer, aber hieraus werden gewöhnlich Weißweine gekeltert. Andererseits besteht ein großer Unterschied zwischen Weiß- und Tropfen selbstverständlich auch im Weinbereitungsprozess, der so bezeichneten Vinifizierung.

Rotwein stellt einen aus blauen Weintrauben hergestellter Wein. Neben der Art der verwendeten Weintrauben differenziert er sich auch im Produktionsprozess vom Wein oder Roséwein. Ein Rotwein ergibt sich durch Aufweichen von Gewebe oder Digestion. Neben der alkoholischen Gärung des farblosen Safts der Beere werden definierte Materialien aus den sicheren Bestandteilen der Gesöff herausgelöst. Die festen Bestandteile der Beerenmaische platzieren sich durch die Schale der Beeren, den Kernen sowie möglicherweise dem Stielgerüst der Traube (die botanisch korrekt eine Rispe ist) zusammen. Beim klassischen Herstellungsprozess erfolgt das Eluieren der erwünschten Komponenten während der Maischegärung, deren Dauer maßgeschneidert zweifellos werden kann. Eine weitere Methode greift auf die Maischeerhitzung vor der Vergärung zurück.

Die weißen Rebsorten, die aber wirklich von grüner, gelber oder gar hellroter Farbe sind, werden in praktisch allen Weinbauregionen angepflanzt. Zur Erzielung süßer Weißweine wird die alkoholische Gärung vor der Durchführung des gesamten Zuckergehalts des Mosts in Alk unterbrochen. Weißwein ist auch der Grundwein des überwiegenden Anteils der Schaumweine. Beim Puffbrause wird die für die Gärung entstehende Kohlensäure im Wein in Problemlösung leben. Nach Öffnen der Flasche weicht die Kohlensäure aus dem Wein und entsteht das Schäumen des Weins im Glas.

11207_0Weißwein wird in so gut wie allen Weinbaugebieten dem Boden produziert. Einen Produktionsschwerpunkt bildet er allerdings in Gebieten mit kühlem Weinbauklima. Weiße Rebsorten benötigen geringer Wärme und Licht zur Erreichung der Vollreife als rote Rebsorten. Die Montage der Anthocyane dunkler Couleur verschlingt große Anzahl an Sonnenenergie. Andererseits spielt der Reifezustand der Tannine in neuen Rebsorten nur eine untergeordnete Rolle, da durch die frühe Bedruckung eine Ablauf der Tannine verhindert wird. Überdies werden weiße Rebsorten häufig vor der phenolischen Reife gewonnen, um einen ausreichend hohen Azidität zu garantieren. Das gustatorische Gleichgewicht eines Weißweins beruht grundlegend auf dem Spiel zwischen Alk und Gluckose auf der steigseite und der Säure auf der ähnlichen Seite.

In Bundesrepublik Deutschland sind während des Jahres 2012 Weißweinrebsorten auf einer Fläche von 63.723 Hektar angebaut.

Nach der alkoholischen Gärung kann der Wein noch die Malolaktische Gärung (auch biologischer Säureabbau oder BSA genannt) durchlaufen. Bei dem aktuellen durch Bakterien ausgelösten Prozess kommt es zur Ablauf der aggressiveren Äpfelsäure in die mildere Milchsäure. Der biologische Säureabbau ist beim Weißwein nur fast nie wünschenswert, da der Wein zwar besonderer und wuchtiger wird, aber viel von der Aromenvielfalt los wird. In warmen Weinbaugebieten los wird der Wein mit dem Abbau der Säure seine Beschaffenheit und wirkt platt. Ein paar Rebsorten schadet die malolaktische Gärung kaum und so durchläuft der Wein der Champagne fast immer den BSA. Der Tropfen wird geschmeidiger und profitiert an biologischer Verlässlichkeit. Bei restsüßen Schluchzen wird die malolaktische Gärung auch verboten, da sonst ein Teil des Restzuckers abgebaut würde.

Die Abwechslung restsüßer und edelsüßer Weine ist enorm und reicht von Weißweinen mit einigen Gramm Restzucker (der dienenden Restsüße) bis hin zu nur wenig vergorenen edelsüßen Spitzenweinen mit hohem Mostgewicht wie den Trockenbeerenauslesen oder der Tokajer Essenz. Der hohe natürliche Zuckergehalt stammt dabei ausschließlich von der Frucht. Auf Aufzuckerung wird bei Prädikatsweinen allgemein verzichtet.

Als trockener Weißwein gilt ein Wein, dessen Restzuckergehalt unter 4 g/l liegt. In unserer Heimat kann dieser Gehalt in Funktion der Säure auch höher hinfällig werden. Der getrocknete Wein ist mühsam zu erstellen, da sein natürliches Ausgewogenheit lediglich auf den Parametern Säure und Alkoholgehalt basiert. Binnen der trockenen Weine finden sich aromatische sowie eher neutrale Weine.

Aromatische Rebsorten wie Sauvignon Blanc, Colombard oder Muscat zählen in deine Cluster der fruchbetonten trockenen Weißweine. Erheblich starker im Geschmacksrichtung sind körperreiche Weißweine, zu den zum Beispiel ein Burgunder, ein niveauvoller Chardonnay oder ein hochwertiges Bordeaux-Gewächs zählen. Diese körperreichen Weißweine eignen sich außerordentlich als Anhang zu Fischgerichten. Die Geschmacksintensität eines Weißweins kann man durch die Reifung im Barrique vergrößern. Diese eher tanninhaltigen feucht losen Weißweine passen ideal zu mild geräucherter Wurst oder Bd.. Das Lagerpotential eines körperreichen Weißweins erstreckt sich über drei bis fünf Jahre. Zu der Art von Weißweinen entdecken Sie im Warenangebot von Jacques’ beispielsweise einen Chardonnay.

Von den klassischen trockenen Weißweinen heben sich die süßeren Varianten klar ab. Dessertweine arten einen hohen naturbelassenen Beitrag an Restzucker auf. Zu ihnen gehören ein Sauternes oder eine Trockenbeerenauslese. Der Geschmacksrichtung der edelsüßen Weißweine erinnert oft an Honig. Diese süßen Weine können sogar mehr als zeitabschnitt reifen.


Der Weinversand