Ob Dessertweine aus Italien, Österreich, Spanien oder einem anderen Land, ob Auslese-Wein, Eiswein beziehungsweise Sauternes-Wein, bei uns finden Sie garantiert Auslese-Wein und unzählige zusätzliche edle Tropfen ganz in Anlehnung an Ihrem Geschmack. Mit einem Riesling-Auslese-Wein verbringen Sie gesellige Stunden im Kreise von Familie sowie Freunden. Mit einer Trockenbeerenauslese krönen Sie ein festliches Mahl. Auf welchen Auslese-Wein beziehungsweise anderen Süßwein haben Sie gerade besonders Lust?
Wir haben mal ein paar vorzügliche Süßweine für Sie herausgesucht:

Wohlmuth gelber Muskateller

Der "Muskateller" ist eine der ältesten Kulturreben weshalb es eine große Anzahl an Variationen gibt. Die Rebe reift spät, deshalb fühlt sie sich vor allem in wärmeren Anbaugebieten sehr wohl. Ihren Namen verdankt sie dem intensiven Muskatbukett, welches sie verströmt. Der gelbe Muskateller von der Familie Wohlmuth ist ein fruchtiger Tropfen mit Tiefgang - florale Nuancen, werden von feiner Grapefruit und süßen Honignoten begleitet. Frisch und saftig eignet er sich hervorragend als Aperitif.

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Château Haut-Bergeron

Ein breiter, reicher und edelsüßer Geschmack mit Tiefe und Länge, so kann dieser köstliche Dessertwein am besten beschrieben werden. Die Trauben stammen von einer besonderen Reblage innerhalb der Appellation Sauternes. Die Reben stehen auf einer kleinen Insel der Crion, deren kaltes Quellwasser in das wärmere Wasser der Garonne fließt. Im Herbst bildet sich dabei ein Nebel, der den Edelfäule-Pilz Botrytis Cinerea fördert. Der Botrytis ist für die Erhöhung des Zuckergehalts in den Trauben verantwortlich. Dieser Vorgang macht diesen Wein besonders edel. Ein Tropfen, so schön wie flüssiges, süßes Gold.

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2007 Castello Di Pomino Vinsanto

Der bernsteinfarbene Dessertwein Pomino Vinsanto der Weinberge des Castello di Pomino ist eine halbsüße Spezialität der Toskana mit großem Aromenspektrum welches von Rosinen, Honig, Dörrobst wie Feige und Pflaume bis hin zu würzigen Vanille- und Kaffeenoten reicht. Am Gaumen gesellt sich zu einer weichen, aber lebhaften Frucht ein Potpourri von gerösteten Mandeln, Haselnüssen und Trockenfrüchten.

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Allgemeine Infos

Dessertwein beziehungsweise auch Süßwein ist ein Sammelbegriff, der vollmundige Weine mit starker Süße bezeichnet. Althergebracht werden solche Weine in einigen Ländern und Weinregionen oft am Ende einer Mahlzeit mit dem Nachtisch beziehungsweise zum Käse gereicht. Die Begriffe „Dessertwein“ und „Süßwein“ werden in Alltagsdeutsch oft als synonym gebraucht, sind trotzdem weder im europäischen noch im deutschen Weinrecht definiert. Als Dessertweine werden ebenso wie mit Alkohol angereicherte („aufgespritete“) Weine (Likörweine) als auch Weine bezeichnet, deren starke Süße durch Konzentration des in den Weintrauben natürlich beinhaltenden Mostzuckers gebildet wurde. Kennzeichnend für alle Dessertweine ist die existierende starke Restsüße. Diese entsteht dadurch, dass entweder die Weinhefe durch den beachtlichen Alkohol- bzw. Mostzuckergehalt abstirbt oder die Gärung durch den Winzer gestoppt wird, ehe aller vorhandener Zucker zu Alkohol vergoren ist.

Dessertwein

Als Dessertwein betitelt man Rotwein oder Weißwein mit einer enormen Restsüße, der deshalb meist als süßer Wein zum Nachtisch gereicht wird. Dessertwein kann aber logischerweise ebenfalls als Aperitif genossen werden. Für den typischen Dessertwein, wie etwa edelsüße Weine wie Beerenauslese beziehungsweise Trockenbeerenauslese, werden vollreife Trauben benutzt, die mehrheitlich von Edelfäule befallen sind. Für andere Dessertweine werden getrocknete Beeren (Strohwein) oder, wie für den Eiswein, auch gefrorene Beeren benutzt. Alle jene Trauben weisen ein besonders hohes Mostgewicht auf, verfügen also über sehr viel eigenen Zucker.

Die überwiegenden Zahl der Dessertweine weisen einen sehr niedrigen Alkoholgehalt auf, wodurch eine noch höhere Restsüße zustande kommt. Der süße, vollmundige Geschmack des Dessertweins ergibt sich dadurch, dass die Wein-Hefe im Rotwein oder Weißwein durch den hohen Alkoholgehalt abstirbt, bevor der ganze existierende Zucker zu Alkohol vergoren ist. Bei der Dessertwein-Herstellung wird dem gärenden Rotwein oder Weißwein manchmal auch künstlich Alkohol hinzugeführt, um diesen Effekt zu erzielen. Es gibt auch Dessertweine mit erhöhtem Alkoholgehalt, wie der Vin Santo beziehungsweise der Portwein. Dieser wird allerdings für gewöhnlich durch die Zugabe von Alkohol erreicht. Bekannte Dessertwein-Sorten sind etwa Muskateller, Caluso Passito, Tokajer, Málaga, Samoswein oder Vin Santo.

In Deutschland werden größtenteils sogenannte edelsüße Weine als Dessertwein bezeichnet, die durch das hohe Mostgewicht der Trauben oder Edelfäule zu erstklassigen süßen Spitzenweinen wie zum Beispiel Beerenauslese, Trockenbeerenauslese oder Eiswein verarbeitet werden.

Bei unseren Partnern finden Sie auch erstklassigen Dessertwein zum Kaufen, ganz einfach online. Jene werden anschließend direkt vom Winzer zu den Nutzern geliefert. Die begehrtesten Rebsorten, die von Deutschen Winzern für edelsüße Spitzenweine verwendet werden, sind Riesling sowie Scheurebe. Besten Dessertwein kaufen können Sie jetzt hier bei: Stöbern Sie im Sortiment und erleben Sie, wie exquisit Deutscher Dessertwein schmecken kann!


Der Weinversand

Süßwein

Als Süßwein betitelt man Stillweine mit einem Restzuckergehalt von wenigstens 45 g/l. Bei Perlweinen ist die Mindestmenge 50 g/l. Um diese Menge an Restzucker zu erreichen, bedürfen die Weinreben ideale Bedingungen mit viel Sonnenschein. Die Mittelmeerländer sind aufgrund dessen ideal geeignet, weshalb auch der Ursprung der Süßweine in diesen liegt. Zu den ältesten ihrer Art gehören der Passum sowie Commandaria, welche bereits zu Zeiten des Römischen Reiches produziert wurden. In diesen Tagen zählen eine Menge weitere Länder wie Griechenland, Spanien, Frankreich beziehungsweise Portugal zu den Hauptproduzenten. Selbstverständlich auch in Deutschland können Süßweine produziert werden. Der Grünlack Riesling Spätlese fruchtsüß von Schloss Johannisberg wurde von Stuart Pigott als bester Süßwein des Jahres 2014 ausgezeichnet.

In Deutschland kommt der Restzucker dennoch oftmals durch den beabsichtigten Befall der Trauben durch Edelfäule beziehungsweise spezielle Verfahren zur Trocknung der Beeren zustande. Eine weitere Methode ist die nachträgliche Süßung mit Traubenmost, die allerdings bloß unter bestimmten Bedingungen gestattet ist.

Süße

Neben der Säure, dem Alkohol und den Tanninen gehört die Süße zu den wichtigsten Bestandteilen, die jedem Wein seinen Geschmack geben. Das richtige Zusammenspiel aus diesen 4 gibt dem Wein einen runden sowie harmonischen Gaumen. Die Süße ist selbstverständlich bedingt durch den Restzuckergehalt im Wein, der entsprechend Rebsorte, Anbaugebiet und Art des Ausbaus variiert. Ein süß beziehungsweise lieblich ausgebauter Wein muss einen Restzuckergehalt von mindestens 45g pro Liter haben.

Allgemein gilt die Regel, je reifer die Trauben sind, desto höher ist ihr Zuckergehalt und der bestimmt im Endeffekt auch das sogenannte Mostgewicht der Trauben. Lässt man Trauben bis über die Vollreife hinaus am Rebstock oder lässt man sie trocknen erhöht sich demzufolge der Zuckergehalt, da den Beeren Wasser entzogen wird. Neben der naturbelassenen Süße aus den Trauben kann einem Guter Tropfen auch vor beziehungsweise während der Gärung Zucker oder Alkohol beigefügt werden. Diesen Vorgang bezeichnet man als Aufspriten beziehungsweise Aufzuckern, wodurch die Restsüße im fertigen Produkt erhöht wird. Die Süße in Weinen besteht größtenteils aus Fructose und Glucose.

Süßung

Als Süßung beziehungsweise auch Süßreserve betitelt man die Beigabe von exclusiven Traubenmost nach der Gärung des Weines zur Steigerung des Restzuckergehaltes. Dieser wird speziell für die Nachsüßung von Wein haltbar und lagerfähig gemacht. Der Traubenmost kann dazu in seiner Reinform beziehungsweise als Konzentrat vorliegen. Es kann auch eine Mischung der diversen Konzentrationsgrade erfolgen, alles in allem darf der Alkoholgehalt des Weines aber durch die Beigabe um nicht mehr als 4% vol. ansteigen. Die Süßung darf auch nicht mit dem Anreichern von Traubenmost vor der Gärung (zur Steigerung des nachfolgenden Alkoholgehaltes) verwechselt werden. Eine Süßung ist darüber hinaus nur unter gesetzlich bestimmten Regelungen sowie nach der Zulassung durch die zuständige Behörde gestattet.

Grundverfahren sowie Herstellungsmethoden

Zur Herstellung von Dessertweinen kommen zwei Grundverfahren zum Einsatz, die wiederum vielfältig variiert werden können. Daraus ergeben sich verschiedenartige, oft lokal spezifische Herstellungsmethoden mit verschiedenen Stilistiken sowie Süßegraden:

1. Konzentration des in den Weintrauben vorhandenen Zuckers

- Eintrocknen der Trauben am Weinstock mit Hilfe Edelfäule. Beispiele: Deutsche und österreichische Auslesen, Beerenauslesen, Trockenbeerenauslesen sowie Ausbruch (Österreich), Tokajer (Ungarn) oder Sauternes (Frankreich).
- Gefrieren der Trauben am Stock, Beispiel: Eiswein.
- Trocknung der geernteten Trauben auf Schilfmatten (Schilfwein), Strohmatten (Strohwein), Drahtgittern beziehungsweise Holzgestellen. In Frankreich wird dieses Verfahren Vin de Paille genannt, in Italien Passito oder auch Ripasso. Es sorgt für ein hohes Mostgewicht, also einen hohen Zuckergehalt des Mostes (Oechslegrad). Beispiele hierfür sind Vin Santo beziehungsweise Reciotos.
- Konzentration der geernteten Trauben mittels Kryoextraktion; eine Art Eiswein-Verfahrenssimulation mittels technischer Frosterzeugung in der Kühlkammer. Wird jahrgangsbedingt teilweise in Frankreich angewendet, z.B. bei der Herstellung von Sauternes. In Deutschland sowie Österreich ist diese Methode weinrechtlich nicht zugelassen.

2. Likörwein (gespriteter Süßwein)

Die Gärung des äußerst zuckerreichen Mostes wird künstlich gestoppt, indem 96 %iger Alkohol oder eingedickter, aufgespriteter Most zugefügtt wird. Demzufolge werden die Hefen abgetötet und es kann keinerlei weitere Umwandlung von Zucker in Alkohol erfolgen.

Beispiele: Portwein, Rivesaltes, Banyuls, Muscat de Beaumes-de-Venise, Madeira, Marsala, Málaga, Sherry.

Bezeichnungen

Bekannte als Dessertweine bzw. Süßweine gehandelte Produkte werden mit unterschiedlichen Bezeichnungen deklariert.

Deutschland
Weine durch natürliche Konzentration: Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese, Eiswein.
Österreich
Weine durch natürliche Konzentration: Ausbruch, Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese, Eiswein, Strohwein
Italien
Weine durch natürliche Konzentration: Vin Santo sowie Recioto wie (Recioto di Gambellara, Recioto di Soave und Recioto della Valpolicella).

Wein, durch Aufspritung: Marsala.
Ungarn
Wein durch natürliche Konzentration: Tokajer. [1]
Frankreich
Weine durch natürliche Konzentration:
Elsass: Vendanges tardives beziehungsweise Sélection des grains nobles (kommt dem deutschen Geschmacksmuster einer Beerenauslese nahe);

Bordeaux: Sauternes und Barsac.

Jura: Vin de Paille.

Jurançon: Vendanges tardives.

Likörweine (gespritete Süßweine) werden in Frankreich weinrechtlich als Vin Doux Naturel deklariert, Beispiele sind: Rivesaltes, Banyuls, Maury, Muscat de Beaumes-de-Venise, Muscat de Frontignan oder Muscat de Rivesaltes.

Spanien
Wein durch Aufspritung, Beispiel: Sherry. Teilweise Aufspritung: Málaga.
Portugal
Weine durch Aufspritung: Portwein, Madeira, Moscatel de Setubal, Moscatel de Duoro